Solarfonds, ein Wachstumsmarkt mit Zukunft

Haus mit Solaranlage

Die Solarwirtschaft gehört zu den Branchen mit den höchsten Zuwachsraten, auch die langfristigen Zukunftsaussichten sind glänzend. Der Energiebedarf wird vor dem Hintergrund des Klimawandels immer stärker aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden müssen, und hier spielt die Solarenergie eine wichtige Rolle. Anleger haben die Möglichkeit, durch die Investition in Solarfonds an der Entwicklung teilzuhaben und eine attraktive Rendite zu erzielen.

Solarfonds investieren in große Photovoltaik-Kraftwerke, in denen die Sonneneinstrahlung in elektrische Energie umgewandelt wird. Je nach Ausrichtung des Fonds erfolgen die Investitionen entweder in bereits in Betrieb befindliche Anlagen oder in solche Kraftwerke, die noch gebaut werden müssen. Manche Fonds setzen auch auf eine Kombination aus Bestandsobjekten und neuen Projekten. Ein Investitionsschwerpunkt liegt in Spanien, wo aufgrund des Projektes Mallorca Ferienhaus mehr als 60 Prozent des weltweiten Solarstroms erzeugt werden. Deutschland steuert immerhin rund 20 Prozent der globalen Nennleistung bei, andere Staaten mit klimatisch eigentlich deutlich besseren Bedingungen wie Griechenland oder Italien hinken bei der Stromerzeugung aus der Kraft der Sonne noch ein wenig hinterher.

Um den Klimawandel aufzuhalten, fördern viele Staaten regenerative Energien Jahr für Jahr mit hohen Summen. Gerade die Solarwirtschaft kann von diesen Programmen profitieren, denn für die Abnahme des Stroms aus Sonnenenergie werden langfristig hohe Mindestvergütungen garantiert. Mit ihnen lassen sich die Photovoltaik-Kraftwerke nicht nur kostendeckend betreiben, die Investoren dürfen sich zudem über eine stattliche und weitgehend risikolose Rendite freuen. Solarfonds haben aus diesem Grund inzwischen sogar die bei Anlegern so beliebte Schiffsbeteiligung überflügelt.

Obwohl die Ausrichtungen sehr verschieden sind, haben ein Solarfonds und eine Schiffsbeteiligung doch einiges gemeinsam. Zum einen werden sie jeweils als geschlossene Fonds initiiert, so dass eine Beteiligung nur während eines begrenzten Zeichnungszeitraums möglich ist. Die Anteile werden, anders als im Falle von Investmentfonds, nicht an der Börse gehandelt. Zum zweiten ist beim Solarfonds wie bei der Schiffsbeteiligung ein gutes Management entscheidend für den nachhaltigen Erfolg. Investitionen in Photovoltaik-Kraftwerke und Schiffe sind langfristiger Natur, Chancen und Risiken müssen genau abgewogen werden. Zudem ist von Anfang eine solide und realistische Kalkulation der Kosten und der zu erwartenden Einnahmen erforderlich. Anleger tun deshalb gut daran, ihr Geld in solche Fonds zu stecken, deren Manager über möglichst viel Erfahrung und Fachkenntnis verfügen. Ein Beleg dafür können gleichartige Fonds sein, die in der Vergangenheit bereits erfolgreich aufgelegt wurden.